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GCJZ Krefeld e.V.

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Das Markusevangelium - ein jüdischer Text?

Lehrhausveranstaltungsreihe mit PD Dr. A. Bedenbender (Dortmund)

14., 21. Februar und 14. März 2017


Haus der Referate - jeweils 16.00 bis 18.00 Uhr
Seyffardtstraße 76, Krefeld


Texte ändern ihren Sinn, je nachdem, in welchen Kontext sie eingeordnet werden. Jahrhunderte lang war es üblich, die Schriften des Neuen Testaments als genuin christlich zu lesen. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Das uns geläufige Christentum hat sich nicht vor dem dritten Jahrhundert entwickelt, nach unseren Maßstäben sind die neutestamentlichen Schriften »vorchristliche« Texte. Vergleicht man sie mit frühjüdischen und rabbinischen Texten aus dem 1. bis 3. Jahrhundert ergibt sich eine Fülle von Gemeinsamkeiten.

Im Lehrhaus soll an drei Beispielen ausprobiert werden, zu welchem Verständnis des Mk-Ev wir kommen, wenn wir dieses älteste der neutestamentlichen Evangelien mit zentralen Geschichten der frühjüdischen Literatur ins Gespräch bringen. Behandelt werden: die verstörenden Seegeschichten (Mk 4,35–41; 6,45–52), gelesen vor dem Hintergrund des Jüdischen Krieges; die Kreuzigung Jesu (Mk 15,21–39) im Vergleich mit Erzählungen von der Tempelzerstörung in der rabbinischen Literatur; das zerbrochene Gefäß - Mk 14,3–9 im Gespräch mit 4. Esra 9f.

Telefonische Anmeldung unter 02151 9340974 bis 08.02.2017 erbeten.

In Kooperation mit dem Schulreferat des evangelischen Kirchenkreises Krefeld-Viersen